In der monatlichen Sitzung des Stadtrates geht es diesmal unter anderem um die Chemnitzer Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025, den Chemnitzer FC und das Thema Inklusion.

Bei der Kulturhauptstadtbewerbung beauftragt der Stadtrat die Verwaltung, die Bewerbung bis zum 30.09.2019 bei der Kulturstiftung der Länder einzureichen.
Außerdem soll die Verwaltung prüfen, ob im Falle des Titelgewinns eine Tochtergesellschaft die operative Gestaltung übernimmt.

Als weiterer Punkt soll der Pachtvertrag zwischen der GGG und der CFC GmbH zur Nutzung des Stadions diskutiert werden. Für uns bedarf es einer Änderung der ursprünglichen Beschlussvorlage. Wir sind für eine Verkürzung der Laufzeit des Pachtvertrages von fünf auf nur zwei Jahre. Somit kann eine Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung der CFC GmbH erfolgen. Der Vertrag sollte nur für die 3. Liga gelten, sodass dieser im Falle eines Aufstiegs automatisch endet oder das Pachtverhältnis neu verhandelt wird. Solange keine Pacht erzielt werden kann, sollte der Zugang durch Dritte wie gemeinnützige Vereine oder Institutionen möglich sein. Desweiteren sind für uns die Mittel für ehrenamtliches Engagement am Ende der jeweiligen Saison nachzuweisen. Rassismus und Sexismus haben im Sport und der Öffentlichkeit nichts zu suchen, daher erwarten wir ein konsequentes Verfahren dagegen.
Wenn der CFC wieder aufsteigen sollte, möchten wir, dass die finanziellen Überschüsse (beispielsweise Fernsehübertragungsrechte) an andere Vereine ausgezahlt wird, die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit leisten.

Langfristig gibt es noch die Möglichkeit beim Thema Inklusion mitzuentscheiden. Inzwischen haben sich sechs Arbeitsgruppen gebildet. Diese Gruppen entwerfen Aktionspläne für die nächsten zehn Jahre. Im Mai gibt es erstmalig eine öffentliche Vorstellung. Feedback wird dann auch online möglich sein. Der Teilhabeplan soll auf Grundlage der eingegangenen Rückmeldungen weiterentwickelt und mit Beschluss des Stadtrates Ende 2019 fertiggestellt werden.

Wie immer kann die Sitzung im Livestream verfolgt werden. Auf Twitter und Facebook stehen wir für Fragen gern zur Verfügung.