Mit dem Regenüberlaufbecken erscheint plötzlich ein gewaltiges Infrastrukturprojekt auf dem Radar der neuen Stadträte, welches schon seit mehr als einem Jahrzehnt geplant wird. Die länger tätigen Stadträte erinnern sich offensichtlich auch nicht mehr daran, dass man damals den Brühl bereits abgeschrieben und zugunsten des riesigen unterirdischen Bauwerks verplant hatte. Im Rahmen der aufwändigen Brühlplanungen und der derzeit laufenden Sanierung hat sich leider niemand mehr an das Projekt erinnert. Nun stehen noch weitere Standorte zur Diskussion, die aber teurer und auch nicht viel geeigneter sind.

Welche Überraschungen noch bereit gehalten werden, konnte man uns auf unsere Ratsanfrage hin lieber nicht im Detail verraten. Man kann auch Instandhaltungs- und Investitionsrückstau nicht auseinanderhalten. Es handelt sich aber bei den Zahlen von 2012 um mehr als eine halbe Milliarde Euro.