Nachdem nun die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) die Strecke Chemnitz-Leipzig in Betrieb genommen hat, stellt man fest, dass diese Züge noch aus Reichsbahn-Zeiten stammen.

Die CDU/FDP-Fraktion möchte nun die VMS-Geschäftsführer zum Gespräch einladen. Wir hätten selbst noch ein paar Fragen:

  1. Welche Aspekte waren für den Zuschlag ausschlaggebend?
    Klar, Geld ist immer ein gutes Argument, aber hat die MRB Investitionen versprochen oder umweltfreundliche Beförderung?
  2. Romy Trommler (Unternehmenssprecherin der MRB) schrieb in ihrer Stellungnahme (in der „Freien Presse“), dass die Elektrifizierung der Strecke ausschlaggebend für ihr weiteres Vorgehen ist. Wann ist diese geplant?
  3. Welche Vorgaben für die Beförderung von beeinträchtigten Personen haben in der Ausschreibung gegolten? Wie wichtig waren diese Vorgaben bei der Entscheidung? Kann die Linie, ohne Probleme, eine Klasse Schüler mit Behinderung zur Leipziger Buchmesse bringen?
  4. Wie wird die Bahnstrecke von Seniorinnen und Senioren genutzt?
  5. Welche Verbesserungen sind jetzt noch möglich?

Die aktuelle Situation dürfte weder für Bürger, Verkehrsverbund oder Auftragnehmer befriedigend sein.

Wir freuen uns natürlich auf das anstehende Gespräch und hoffen, dass es bis Mitte des Jahres einige Verbesserungen auf der Linie gibt, damit die Bürgerinnen und Bürger von Chemnitz und Leipzig, die Linie sorgenfrei nutzen können.