Ab heute kann zum Verkehrswegeplan 2030 Stellung bezogen werden. Für Sie als Chemnitzer bedeutet das: helfen Sie uns das Chemnitz nicht weiter vom Fernverkehrs-Netz abgeschnitten bleibt. Die Strecke Chemnitz/Leipzig beispielsweise spielt im aktuellen Entwurf keine Rolle.

Die Bahnanbindung würde den Tourismus fördern, die Wirtschaft ankurbeln und Chemnitz für potenzielle Arbeitnehmer attraktiver werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass die aktuelle Betreiberin, die Mitteldeutsche Regiobahn erst wieder investiert, wenn die Strecke elektrifiziert würde. Bis dahin werden die alten Reichsbahn-Züge zwischen Chemnitz und Leipzig weiter tuckern. Das bedeutet keine Barrierefreiheit und weitere 14 Jahre keine Anbindung an den Fernverkehr. Toni Rotter (Stadtrat Vosi/Piraten) sagt dazu: „Chemnitz braucht eine angemessene Fernverkehrsanbindung. Unsere Stadt ist als einzige Großstadt vom Netz abgeschnitten und laut Bundesverkehrswegeplan besteht bis 2030 keine Chance auf eine Elektrifizierung und modernere sowie schnellere Züge auf der Strecke Chemnitz – Leipzig. Hier hat Minister Dobrindt für die bayrischen Wählerstimmen gewirtschaftet. Wir fordern die Elektrifizierung von Chemnitz-Leipzig als Prioritätsziel!“

Schreiben Sie an das Bundesverkehrsministerium und helfen Sie uns dieses Ziel zu erreichen. Entweder Sie nehmen per Post Stellung oder nutzen, das Kontaktformular auf der Webseite des Verkehrsministeriums.