Überall in Deutschland wird am 8. Mai der vielen unzähligen Opfer (über 60 Millionen), welche die vom Wahnsinn Hitlers angeführte Ideologie und fatalen kriegerischen Machtansprüche mit sich brachten.

In Chemnitz trafen sich an diesem historischen Tag, welcher sich heute zum 70. Mal jährte, Vertreter aus Stadtverwaltung, Initiativen und Bürger an der besonders symbolführenden Stätte – dem Sowjetischen Friedhof am Richterweg. Bürgermeister Miko Runkel, Jelena Hofmann (Honorarkonsulin der Ukr. Botschaft) sowie Egmont Elschner (Kulturbeirat) erinnerten mit Redebeiträgen sowie Rezitationen an die Geschichte, deren deutsche faschistische Wurzeln niemals in Vergessenheit geraten dürfen. Als Vertreter der Wählervereinigung Volkssolidarität Chemnitz sowie der Stadtratsfraktion Vosi/Piraten nahmen Stadtrat Andreas Wolf und Geschäftsführer Andreas Felber an der wichtigen Gedenkzeremonie teil.

Zitat, Jelena Hofmann: „ Es ist unsere Aufgabe und die Pflicht, unsere Erinnerungen, im Einzelnen und als kollektives Gedächtnis, unseren Kindern und den Enkelkindern weiter zu geben. Die erlebten Erfahrungen und Erinnerungen geben uns die Orientierung und die Kraft, die Gegenwart und die Zukunft zu gestalten, damit wir im Frieden und in Freiheit leben können.“

 

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